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Unsere liebsten Kinderbücher?

Die findet Ihr in Köln-Ehrenfeld in der Gutenbergstraße 30!
Hier schon mal ein Vorgeschmack:

Jugendbuch ab 14:

Die Autorin eine Größe der Berliner Open-Microfone-Szene, das Thema das allerrichtigste für den kommenden Sommer und der Ton einfühlsam. Für Mädchen und vielleicht auch Jungs in der Pubertät ("Ich hatte einmal gesehen, wie meine Mutter den Kopf wegdrehte, als Vater sie küssen wollte. Erwachsene waren wie ein Samtvorhang vor einem gruseligen Film.Wenn du einmal hinter diesen Vorhang geschaut hast, bist du fast schon selbst auf der anderen Seite. Dann ist nichts mehr, wie es vorher war.Und wenn du einmal weißt, dass es nicht stimmt, was sie sagen, dann stimmt gar nichts mehr. Nachdem ich Inken in dieser Pfütze gesehen habe, war für mich der Vorhang für immer abgenommen."), aber auch ein Lesegenuss für die Großen. Daher ist das Buch auch mit zwei verschiedenen Covern erschienen, einmal in der Jugendbuchreihe und einmal als normales Rowohlt-Buch.

Die Sprache, ungewöhnlich und bestechend, zieht einen sofort hinein in diesen Sommer der Freiheit, in dem Charlotte, ein schüchternes 15-jähriges Mädchen, zusammen mit sechs anderen Mädchen ihres Alters einige Wochen in der Wildnis des Erzgebirges sich selbst und die Welt neu kennenlernt ("Ich wusste gar nichts. Was sollte das hier werden? Dieser Haufen Mädchen imWald?").

Ohne das Wissen der Eltern nehmen die Mädchen Reißaus vor der scheinbar verrückten Leiterin ihres Survival-Feriencamps und schlagen sich fortan alleine durch. Gut, wenn man es einmal aus der Elternperspektive sieht, kommt einem vielleicht das kalte Grausen. Aber die Kinder bekommen es tatsächlich hin! Und hier stehen wir eindeutig auf der Seite von Charlotte.

Was von der Anlage der Story durchaus enden könnte wie "Der Herr der Fliegen", kippt hier trotz aufflammender Animositäten und Streitereien unter den unterschiedlichen Mädchen nicht ins Grausame oder endet gar in einer Kathastrphe. Stattdessen schaffen sie es, die Gemeinschaft trotz aller Schwierigkeiten mehr oder weniger aufrecht zu erhalten. Jede von Ihnen scheint gereift und ganz bei sich aus der Geschichte hervorzugehen: "Ich ging allein weiter. Und als ich dachte, ich würde nichgt mehr wachsen, da wuchs ich noch ein Stück."

Kirsten Fuchs, Mädchenmeute, Rowohl TB, € 9,99, ISBN 978-3-499-21758-6 und  978-3-499-24746-0, ab 14

 

 

Kinderbuch für Jungs ab 10:

Luke, 11, der größte Superheldenfan aller Zeiten, war nur kurz auf der Toilette - und als er zurück ins Baumhaus kommt, war Zorbon der Bestimmer da gewesen und hat seinem älteren Bruder, dem Streber, Superkräfte verliehen; und den Auftrag, die Welt vor "Nemesis" zu retten... Wie Luke und sein Bruder schließlich zusammen die Welt retten und dabei ziemlich viele Unwegbarkeiten überstehen müssen, erzählt der englische Autor David Solomons spannend und sehr witzig. Ein Roman für Comicfans, ganz ohne Bilder!

David Solomons, Mein Bruder ist ein Superheld, Aladin Verlag, € 14,90, ISBN 978-3-8489-2059-4, ab 10

Kinderbuch ab 8 Jahre

Als die Mama der drei Paulikinder (Flummi, 6 Jahre, Lea, 10 Jahre und Dennis, 12 Jahre)  für drei Monate zum Nordpol reisen muss, soll Tante Heidrun auf die Kinder aufpassen. Dumm nur, dass diese aus Versehen von Flummi hypnotisiert wird und fortan glaubt, Pippi Langstrumpf zu sein. Wie kann man eine solche Hypnose rückgängig machen? Das weiß keiner und so müssen die Kinder auf sich selbst aufpassen und auf ihre Tante noch gleich mit. Die hat nämlich nur Unsinn im Kopf, ganz wie Pippi. Und was haben eigentlich die drei merkwürdigen Kimonoschwestern mit der ganzen Geschichte zu tun?

Zum Tränenlachen, für die Kinder und auch ein Spaß für die vorlesenden Eltern.

Teil 2 "Die Paulis in Tatukaland" steht dem in nichts nach!

Gernot Gricksch, Die Paulis außer Rand und Band, Oetinger TB, € 6,95, ISBN 978-3-8415-0133-2

 

Bilderbuch ab 3 Jahre:

Wer hat nicht schon die unglaublichsten Dinge aus den Hosentaschen seines Kindes gezogen? Wer hätte die alten gammeligen Sachen nicht am Liebsten sofort in den Müll befördert?

Dieses Buch ist ganz bei den Kindern, die diese Schätze nicht ohne Grund sammeln und ganz genau wissen, wozu sie sie noch gebrauchen können...!

Petra Postert, Jens Rassmus, Das brauch ich alles noch, Tulipan Verlag, ab 3 Jahre, € 14,95, 978-3-86429-223-1

 

Jugendbuch ab 11:

Sophie lebt seit einem Schiffsunglück, das sie als Baby überlebt hat und das sie zur Waise gemacht hat, bei ihrem liebevollen Ziehvater in England. Als sie mit 12 Jahren ins Waisenhaus soll, fliehen sie zusammen nach Paris, wo Sophie trotz allem ihre Mutter vermutet. Dort lernt sie Matteo kennen, einen Jungen, der auf den Dächern der Stadt lebt. Kann er ihr helfen, ihre Mutter zu finden?

Poetisch und leicht erzählt Katherine Rundell Sophies Geschichte, die geheimnisvoll und spannend ist und die einige überraschende Wendungen bereit hält.

Katherine Rundell, Sophie auf den Dächern, Carlsen Verlag, € 14,99, ab 11, 978-3-551-58319-2

 

 

Buch mit CD:

551-58319-2

Alles wird grün – Neue Familienlieder von Johannes Stankowski – Bilder von Eva-Maria Ott-Heidmann

 

Bilderbuch:

Der Besuch

Die menschenscheue Elise lebt allein und zurückgezogen. Glücklich ist sie nicht, sie selbst und um sie herum ist alles grau und sie wirkt mürrisch und traurig. Als durch ihr Fenster ein Papierflieger segelt, ändert sich ihr Leben, denn der Besitzer des Fliegers, ein kleiner Junge, klopft an und krempelt ihr Leben um, bis alles voller Farbe und Licht ist.

Antje Damms Bücher sind immer fantasiereich und philosophisch zugleich, wobei es ihr stets wichtig ist, Kinder ernst zu nehmen und ihnen zuzuhören. Hier hat sie mit einer bestechenden Technik Räume aus Karton gebaut, gezeichnete und ausgeschnittene  Figuren hineingesetzt und diese mit verschiedenen Farb- und Lichteffekten fotografiert. Entstanden ist ein ganz besonderes Bilderbuch mit athmosphärisch dichten Szenen.

Antje Damm, Der Besuch, Moritz Verlag, € 12,95, ISBN 978-3-89565-295-0 ab 4 Jahren

 

Unglücklicherweise wird Louis vom Schluckster gefressen. Seine Schwester Sarah bleibt ruhig und nimmt die Verfolgung auf. Doch unglücklicherweise wird der Schluckster vom Grapscherix gefressen...

Durch welche List das Ganze ein gutes Ende nimmt, erfährt man in diesem wunderbaren Bilderbuch, mit dem Kinder zwischen 4 und 8 großen Spaß haben. Ähnlich wie bei Sendaks "Wo die wilden Kerle wohnen" halten die Kinder die Ungeheuer durch selbstbewusstes Auftreten in Schach. Etwas anders als dort laden die Illustrationen dazu ein, jedes Detail genau zu verfolgen, versteckte Monster zu finden und die verschlungenen Wege der Kinder zu verfolgen. Die Sprache und der subtile englische Humor lassen auch die Erwachsenen beim Vorlesen schmunzeln.

Nominiert zum Deutschen Jugendliteraturpreis 2012

John Fardell, "Der Tag, an dem Louis gefressen wurde", Moritz Verlag, € 12,95, ISBN 978-3-89565-246-2, ab 4 Jahren

 

Kinderbuch ab 6 Jahren

Tagebuch einer Killerkatze

"Okay, okay, hängt mich ruhig auf!
Ja, ich hab den Vogel getötet.
Du lieber Himmel, ich bin nun mal eine Katze!"

Kuschels Familie und vor allem die kleine Ellie erträgt es nicht, dass die Katze immer wieder tote Tiere anschleppt. Als dann der große tote Hase der Nachbarn durch die Katzenklappe gezerrt wird, löst das eine Krise aus: Die Familie wäscht und fönt den Hasen und der Vater bringt ihn bei Nacht und Nebel zurück in den Hasenstall im Garten. Als sie am nächsten Tag die Nachbarn treffen, erleben sie ihr blaues Wunder...

Äußerst lustiges und leger geschriebenes

 

 

Sachbuch:

Alle lieben Anke Kuhl! Oder? Wer sie noch nicht kennt, dem seien ihre Bücher ans Herz gelegt. Allerdings ist es keineswegs sicher, ob Sie diese dann auch lieben werden. Man muss schon eine gewisse Bereitschaft für einen Schlag makabren Humor mitbringen und diese auch von den Kindern zutrauen, mit denen man die Bücher liest. Es empfiehlt sich jedenfalls, die Kinder zunächst bei der Lektüre von beispielsweise "Alle Kinder" oder "Lola rast" zu begleiten.

 

Hier möchten wir aber ein anderes großes Werk von Anke Kuhl vorstellen:
In "Alles Familie" stellen sie (Illustrationen) und Alexandra Maxeiner (Text) alle Familienkonstellationen vor, die bei uns denkbar sind, völlig wertfrei, sensibel, humorvoll und sehr informativ. Von Familien mit zwei Kindern und zwei heterogeschlechtlichen Elternteilen und Einzelkinder, die sich ein Geschwisterkind wünschen, über Patchwork- und Regenbogenfamilien. Familienähnlichkeit, Adoption und Stiefelternschaft werden dabei  ebenso bestechend gut verständlich erklärt wie die Ahnen, Wahlverwandtschaften und unterschiedliche Gewohnheiten. Dabei wird betont: "Eins haben alle gemeinsam: Jeder gehört zu einer Familie und die gibt's nur einmal auf der Welt". Auf den letzten beiden Seiten können die Kinder ihre eigene Familie beschreiben und Eintragungen machen. Deutscher Jugendliteraturpreis 2011.

Anke Kuhl, Alexandra Maxeiner, "Alles Familie", Klett Kinderbuch, gebunden, € 13,95, ISBN 978-3-95470-029-5, ab 5 Jahre

 

 

 

Jugendbuch:

 

Leo, 18, ist bei einer Bergtour in den Alpen in eine Höhle gestürzt, hat sich den Fuß gebrochen und kommt nicht mehr heraus. Ein fremdes Mädchen, Nanou, 16, findet und versorgt ihn, ohne jedoch Hilfe zu holen. Im Tal werden Rettungskräfte mobilisiert und Suchtrupps durchkämmen tagelang die Berge. Nanou sorgt jedoch dafür, dass er nicht gefunden wird. Zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, während Leo gleichzeitig misstrauisch bleibt und sich fragt, warum sie ihn versteckt hält. Schließlich kommt er hinter ihr ungeheuerliches Geheimnis. Ein zweiter Handlungsstrang begleitet Leos verzweifelten Freund, der auf dem Campingplatz die Blasen an seinen Füßen auskurieren wollte und daher nicht mitgewandert war.                                                                                              Der Roman baut Spannung auf, ohne sie jedoch unerträglich werden zu lassen. Meiner Meinung nach passt die Bezeichnung "Thriller" auf dem Titel weniger gut. Der Leser bangt zu keinem Zeitpunkt ernsthaft um das Leben Leos und das Mädchen wirkt nicht bedrohlich. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem Geheimnis Nanous und den Umgang damit nach seiner Enthüllung.                                                                                                                               Marian de Smet schildert mit kurzen, klaren und eindringlichen Sätzen die Handlung, wobei sie es versteht, das Gefühlsleben aller Personen sehr deutlich zu machen. Die Angst und Einsamkeit Leos, die Verzweiflung des wartenden Freundes, die Unsicherheit Nanous und schließlich die beginnende Freundschaft und Geborgenheit zwischen Nanou und Leo.

Ab 12 Jahren. Marian de Smet, Kein Empfang, Gerstenberg Verlag ISBN 978-3-8369-5705-2, gebunden € 13,95.

 

 

Weltatlas:

 

Konnten Sie als Kind auch stundenlang über Landkarten sitzen und die Welt vom Kinderzimmer aus bereisen? Dann sollten Sie sich mal dieses wunderbare Buch anschauen! Auf 105 Seiten haben die Illustratoren alle Welt bebildert und beschriftet. Landestypische Kleidung, Essen, Sehenswürdigkeiten, Berühmtheiten findet man da und noch viel mehr: Kinder, die in Schweden um den Luciabaum tanzen, Wissenschaftler, die im Forschungszentrum Cern disputieren, der Verlauf der ersten Kolumbus-Reise, Superman, Goethe und die Zeche Zollverein.

Eine Übersicht und die Flaggen der Welt, alle handgezeichnet, runden das Erlebnis ab.                                              Das alles gedruckt auf wunderbar anzufühlendem hochwertigen Designpapier. Eine Freude für die Augen und die Hände!

Aleksandra Mizielinska und Daniel Mizielinski, Alle Welt, Moritz Verlag, ISBN 978-3-89565-270-7, gebunden, € 26,-

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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